Welche App bringt dir eine Sprache wirklich bei?
Wir vergleichen 46 Sprachlern-Apps und -Kurse für die Schweiz. Ehrlich, mit Preisen in CHF und klaren Empfehlungen.
- Apps im Vergleich
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- Sprachen mit Ratgeber
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Was möchtest du zum Lernen benutzen?
Jede Kategorie löst ein anderes Problem. Such dir aus, was zu deinem Alltag passt.
Selbstlern-Apps
9Strukturierte Kurse, die dich von A1 an führen.
Online-Unterricht
8Echte Lehrpersonen, 1 zu 1 oder in kleinen Gruppen.
KI-Sprachtrainer
6Sprechen üben, ohne dich zu schämen.
Immersion
7Lernen mit Serien, Videos und echten Texten.
Vokabeltrainer
7Wortschatz aufbauen und dauerhaft behalten.
Prüfung & Schule
6Vorbereitung auf Prüfungen und Schulstoff.
Für Kinder
3Spielerisch lernen, altersgerecht aufgebaut.
Die besten Sprachlern-Apps 2026
Bewertet nach Lernwirksamkeit, Preis-Leistung in CHF und Schweiz-Tauglichkeit.
Babbel
Selbstlern-AppDer Allrounder mit alltagsnahen Dialogen, ideal für Anfänger und Wiedereinsteiger.
Preply
Online-Unterricht1-zu-1-Unterricht mit Tutoren aus aller Welt, flexibel buchbar.
italki
Online-UnterrichtMarktplatz für Sprachlehrer, von günstigen Community-Tutoren bis Profis.
Busuu
Selbstlern-AppApp-Lernen plus Korrekturen von Muttersprachlern aus der Community.
Lingoda
Online-UnterrichtOnline-Sprachschule mit Gruppenunterricht und Zertifikaten.
Pimsleur
Selbstlern-AppAudio-first: Sprechen und Hören statt Bildschirmzeit.
Keine bezahlten Platzierungen. Jede Bewertung entsteht in unserer Redaktion. Affiliate-Provisionen haben keinen Einfluss auf die Rangfolge. Von den 46 erfassten Apps haben 8 einen ausführlichen Test mit Bewertungszahl, die übrigen stehen bewusst ohne Note da, bis wir sie geprüft haben.
Welche Sprache willst du lernen?
Für jede Sprache eignen sich andere Apps. Wir sortieren nach Schweizer Nachfrage, nicht nach globalen Ranglisten.
Finde den Weg, der zu deinem Alltag passt
Neu in der Schweiz
Du brauchst Deutsch für Alltag, Job und irgendwann den fide-Test.
Zum Guide →Pendlerin
15 Minuten im Zug, jeden Tag. Du willst etwas, das da wirklich reinpasst.
Zum Guide →Berufstätig
Business-Englisch für Meetings und Mails, ohne Abendkurs.
Zum Guide →Schule und Matura
Französisch oder Englisch aufholen, passend zum Schulstoff.
Zum Guide →Eltern
Eine App, die dein Kind wirklich benutzt und die altersgerecht ist.
Zum Guide →Deutschschweizer
Endlich Französisch für die Romandie oder Italienisch fürs Tessin.
Zum Guide →Speziell für die Schweiz
Themen, die internationale Vergleichsseiten komplett ignorieren, von Schweizerdeutsch bis zum fide-Test für die Einbürgerung.
Hilfen, die dir die Entscheidung abnehmen
Kostenlos nutzbar. Das persönliche Ergebnis schicken wir dir per E-Mail.
Womit andere starten
Warum es die beste Sprachlern-App nicht gibt
Die Frage, mit der fast jede Suche beginnt, hat keine brauchbare Antwort. Ein Werkzeug ist gut oder schlecht in Bezug auf eine Aufgabe, und die Aufgaben unterscheiden sich hier erheblich. Vier Menschen mit demselben Ziel brauchen vier verschiedene Dinge.
Die eine hat keine Vorkenntnisse und braucht eine Struktur, die ihr die Reihenfolge abnimmt. Der zweite versteht bereits einiges, blockiert aber im Gespräch, und braucht Menschen zum Reden. Die dritte hat zwanzig Minuten pro Tag und braucht maximale Wirkung pro Minute. Der vierte langweilt sich bei Übungen und braucht echte Inhalte statt eines weiteren Kurses. Gibt man allen vieren dieselbe App, hilft sie einer Person und kostet die anderen drei Geld und Motivation.
Deshalb sortieren wir hier nach Kategorie, nach Sprache und nach Ausgangslage statt nach einer einzigen Rangliste. Wenn du wissen willst, in welchen dieser vier Fälle du gehörst, beantwortet das der Lerntyp-Test in sechs Fragen.
Der Preis auf der Startseite ist nicht der Preis
Praktisch alle Abo-Anbieter arbeiten mit demselben Muster: ein stark rabattierter Einstiegspreis für die erste Laufzeit, danach eine automatische Verlängerung zum regulären Preis, der deutlich höher liegt. Bei manchen Anbietern verdoppelt er sich.
Weil eine Sprache bis B1 realistisch ein bis zwei Jahre braucht und bis B2 eher zwei bis drei, gilt der beworbene Preis nur für einen Teil deiner tatsächlichen Nutzung. Wer zwei Anbieter über ihre Startpreise vergleicht, vergleicht zwei Marketingzahlen. Der einzige faire Wert ist der Durchschnitt über 24 Monate, und die Rangfolge kehrt sich dabei erstaunlich oft um.
In der Schweiz kommt ein Punkt hinzu, den internationale Vergleichsseiten nicht kennen: Rechnet ein Anbieter in Euro oder Dollar ab, erheben die meisten Schweizer Karten eine Fremdwährungsgebühr von ein bis zwei Prozent. Sie erscheint nicht auf der Rechnung des Anbieters, sondern auf deiner Kartenabrechnung. Unser Kostenrechner rechnet beides mit ein.
Was in der Schweiz anders ist
Wer auf Deutsch sucht, landet zuverlässig bei Artikeln aus Deutschland. Sie nennen Preise in Euro, kennen den fide-Test nicht, erklären die Zahlwörter der Romandie nicht und behandeln Französisch und Italienisch als zwei Sprachen unter dreissig statt als Landessprachen, die in Stelleninseraten verlangt werden.
Wir prüfen deshalb bei jedem Anbieter zusätzlich, ob er in Franken abrechnet, ob die Landessprachen einen echten Kursaufbau haben und ob das Material auf Schweizer Realität eingeht. Dazu kommen die Themen, die es nur hier gibt: Schweizerdeutsch verstehen, ohne es sprechen zu müssen, die Sprachnachweise für Aufenthalt und Einbürgerung, und der Weg vom Schulfranzösisch zur Sitzung in Lausanne.
Wie die Bewertungen entstehen, steht vollständig in der Methodik. Wie wir uns finanzieren und welche Regeln verhindern, dass Provisionen die Rangfolge beeinflussen, steht in der Offenlegung.
📬 Sprach-Deals
Wenn wir einen Rabatt finden, der in der Schweiz tatsächlich gilt, schreiben wir. Sonst nicht. Kein fester Versandtag, kein Spam, jederzeit abbestellbar.